Was ist "matrifokale" Psychotherapie?

Wir "modernen" Menschen leben schon eine geraume Weile nicht mehr in unserem evo-biologischen, natürlichen Kontinuum.

 

Um das auszugleichen, nutzen wir unzureichende Coping-Strategien, um hier wieder eine Anbindung wenigstens "zu fühlen".

 

Dazu kommt, dass das System in dem wir leben (müssen), alles Andere als gut, nährend und wertschätzend für uns Menschen ist.

 

Die "normale" Psychotherapie hat sich IM System entwickelt, um die Symptome der unter dem System leidenden Menschen zu lindern, damit sie wieder als funktionierendes Teilchen weiterhin dem System zur Verfügung stehen können.

 

Die heutige Psychologie und Psychotherapie hinterfragt nicht das dysfunktionale System!

 

In der matrifokalen Psychotherapie gehen wir von unserem, über Millionen von Jahren aus der Evolution entstandenden, menschlichen Kontinuum aus, das eine sichere und stabile Bindung an Mütter und Allo-Mütter (Fürsorgepersonen) von der Geburt an fordert. Diese Forderung setzt sich bis ins Erwachsenenleben fort. Wird diese stabile, wertschätzende und annehmende Bindung zu und von den Fürsorgemenschen, der mütterlichen Sippe, von außen (Systemwandel vom Matrifokal zum Patriarchat, beginnend vor ca. 8.000 Jahren durch das Hirtennomadentum) verhindert oder nicht gewährt, entstehen:

 

  • Bindungs-und Beziehungsstörungen (auch sexuelle Störungen, z. B. Pornosucht)
  • Süchte
  • Neurosen
  • Depressionen
  • Minderwertigkeitskomplexe

 

Hier setzt die matrifokale Psychotherapie an und setzt die Menschen wieder dort hin, wohin sie gehören - ins evo-biologische, mütterliche Kontinuumsfeld!

 

Zuerst wird an- und erkannt, dass die Symptome, die sich im Laufe des Lebens entwickelt haben, als gesunde Reaktionen auf ein krankes System zu werten sind.

 

Dann werden die Generationen übergreifenden Traumatisierungen der mütterlichen Ahninline ins Blickfeld genommen. Hier wird anerkannt, dass auch unsere Mütter und Großmütter nur in dem Rahmen agieren und re-agieren konnten, der ihnen gegeben wurde. Das weitet den Blick über die Traumatisierungen, die in den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden an und mit den Frauen und Müttern geschehen sind. Es zeigt, welche Überlebensstrategien sie entwickelt haben, um sich und ihre Kinder am Leben zu halten (kollektives, Generationen übergreifendes Stockholm-Syndrom).

 

Zur Lösung und Rück-Anbindung ins menschliche Kontinuum habe ich mehrere Fortbildungen und Online-Kurse entwickelt:

 

  • Das menschliche Kontinuum und das Mutterkarma (für Frauen und Mütter, die ihre problematische Beziehung zu ihren eigenen Müttern lösen wollen. Damit sie eine positive Zukunft für ihre Beziehungen zu ihren Kindern bekommen

 

  • Die Ahninkette - ist die Klärung, Lösung und Rück-Bindung an die eigene, mütterliche Ahnenlinie. Durch das Erstellen einer Perlenkette werden die Traumatisierungen der Ahninnen angeschaut und gelöst. 

 

  • UMA-Therapeuten-Fortbildung - Die Ursprünge im menschlichen Kontinuum, Mutterschuld und Mutterkarma, sowie die Ahninkette sind die Inhalte dieser Jahresfortbildung. Zusätzlich gibt es Module für "Beziehung und Partnerschaft", "Erfolgsdruck und Wettbewerb", "Süchte und Suchtverhalten" sowie "Matrifokale Sexualtherapie mit Kinderwunsch und Schwangerschaft".

 

Ferner biete ich Einzelcoachings und -therapien mit Schwerpunkt "Sexual- und Beziehungstherapie" an oder du möchtest lieber alleine in einem anderen Thema mit mir arbeiten? Dann schreib mir eine Mail für einen kostenloses Kennenlern-Gespräch!